Zur Nachfolgenutzung der Ende 2017 frei werdenden Räume der Deutschen Bank im Rathausanbau hat CDU-Chef Paul Schaffers eine ebenso geniale wie innovative Idee. Geht es nach dem Willen des Christdemokraten, sollen hier demnächst Existenzgründer oder Selbständige mit neuen Ideen einziehen können, und zwar zu bezahlbaren Mieten.

„Wir befinden uns in einem Spannungsverhältnis bei Geschäftsräumen in der Kevelaerer City“, so Paul Schaffers, „ Einerseits haben die Geschäfte keine Nachfolgenutzungen und stehen deshalb leer. Andererseits haben Interessenten, die zum „unverwechselbar Kevelaer“ beitragen könnten, zwar Interesse, schrecken aber vor den teilweise hohen Mieten zurück und winken deswegen ab“. Schaffers spricht dabei den hohen Anteil von Filialisten an, die zwar die hohen Mieten zahlen können, dem besonderen Flair von Kevelaer aber nicht gerecht werden.

Zu den konkreten Vorstellungen der CDU zu dieser aktiven Wirtschaftsförderung teilt ihr Sprecher Hubert van Meegen mit, dass in diesem Gründerzentrum Unternehmer speziell in der Anfangsphase an einem attraktiven Standort und zu günstigen Konditionen Räume bekommen sollen, um in Kevelaer Fuß zu fassen. Hierzu sollen der Kevelaerer Wirtschaftsförderer und die City-Managerin ein Konzept erarbeiten. Vorhandene Förderprogramme für Existenzgründer und eine intensive beratende Begleitung, z.B. durch den Einsatz von Wirtschaftspaten, sollen konzeptionell einbezogen werden.