Maßgebende Akteure der CDU (vl): Michael Kamps, Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher, MdL Margret Voßeler-Deppe, Paul Schaffers

Das ersehnte Dokument: Der Planfeststellungsbeschluss zur OW1

Der 18. Dezember 2018 wird wohl seinen Eintrag ins Geschichtsbuch der Wallfahrtsstadt Kevelaer finden. Es ist der Tag, an dem die Baugenehmigung für die OW1 durch die Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher übergeben wurde. Die CDU Kevelaer, die gemeinsam mit vielen engagierten Kevelaerern jahrelang für die Realisierung der Umgehungsstraße gekämpft hat, ist am ersehnten Ziel. Auch die Finanzmittel für die Realisierung der Straße liegen nach Aussage des CDU-Verkehrsminister Hendrik Wüst schon bereit.

CDU-Chef Paul Schaffers freut sich, dass die Initiativen seiner Partei, die in der Frage der OW1 ständig in intensivem Kontakt mit der neuen Landesregierung stand, gefruchtet haben: „Wir haben seit Jahren immer wieder auf die OW1-Realisierung gedrängt – mit Anfragen an die offiziellen Stellen, mit der CDU-Unterschriftenaktion im letzten Jahr, beim Besuch von Verkehrsminister Hendrik Wüst in Kevelaer und im Kontakt zur CDU-Landtagsabgeordneten Margret Voßeler-Deppe, der wir für ihren unablässigen Einsatz ganz besonders danken“, so Schaffers.

Dass die OW1 zu einer nahezu unendlichen Geschichte wurde, dafür nimmt die CDU Kevelaer die frühere rot-grüne Landesregierung in die Verantwortung. „Die Planfeststellung wurde durch die vorige Landesregierung niemals wirklich vorangetrieben“, so Schaffers. Stattdessen konnte man sich nie des Gefühls erwehren, dass SPD und Grüne in Düsseldorf die Ortsumgehung gar nicht wollten. Letztendlich aber zählt das Ergebnis und die CDU ist zuversichtlich, dass auch Bündnis 90/Die Grünen in Kevelaer ihre ablehnende Haltung gegen die OW1 jetzt aufgeben werden.