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Eichenprozessionsspinner sind nicht nur schädlich für die Eichenbestände, sondern verursachen zudem gesundheitliche Probleme bei Mensch und Tier. Da die Bekämpfung mit Feuer und Gift zwar wirksam, aber keineswegs umweltfreundlich ist und zusätzliche Gefahren und Langzeitfolgen birgt, schlägt die CDU Kevelaer vor, im Feldzug gegen die Überzahl an Raupen natürliche Verbündete, nämlich die Singvögel zu nutzen.

CDU-Chef Paul Schaffers hat deshalb einen Antrag in den Stadtrat eingebracht: „Zur Bekämpfung der übermäßigen Vermehrung des Eichenprozessionsspinners wollen wir die Ansiedlung von Singvögeln in städtischen und privaten Grünanlagen und Gärten fördern, die den aus den Raupen entstehenden Faltern zu Leibe rücken sollen“. Dazu sollen im gesamten Stadtgebiet verstärkt geeignete Nistmöglichkeiten geschaffen werden, z.B. durch das Aufhängen von passenden Nistkästen, insbesondere für Höhlenbrüter wie Meisen und Rotkehlchen.

Um die Aktion auf möglichst breite Basis zu stellen, soll dazu die Zusammenarbeit mit den Natur- und Heimatvereinen gesucht werden. Gemeinsam mit den Schulen und Vereinen könnten Projekte durchgeführt werden, wie Nistkästen selber bauen und aufhängen. Privatleute könnten kostenlos oder vergünstigt Nistkästen für den eigenen Garten zur Verfügung gestellt werden. „Dies ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch deutlich kostengünstiger als der Einsatz von Bioziden“, so Schaffers, der auf entsprechende Erfolge dieser Methode in den Niederlanden verweist.