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Die anhaltende Trockenheit gefährdet zunehmend auch die hiesigen Baumbestände im öffentlichen Raum. Die CDU hat jetzt prüfen lassen, ob Heimatvereinen oder Nachbarschaften, aber auch Einzelpersonen sog. Bewässerungssäcke überlassen werden können, die sich dann um „ihren Baum“ kümmern können.

„Uns sind Bürger bekannt, die gerne bei der Bewässerung helfen würden. Die regelmäßige Versorgung der Bäume über sogenannten Bewässerungssäcke, die bereits an einigen Stellen im Stadtgebiet im Einsatz sind, sollen das erleichtern“, begründet der Fraktionsvorsitzende Mario Maaßen die Initiative.

Gerade jüngere Bäume, die noch nicht stark verwurzelt sind, benötigen durchgehend eine Mindestmenge an Wasser und müssen daher zusätzlich gegossen werden. Angesichts der Menge an städtischem Grün ist diese ergänzende Bewässerung für den Betriebshof neben den ohnehin vorhandenen Pflichten eine erhebliche Belastung.

Der Kämmerer Ralf Püplichuisen und Betriebshofleiter Johannes Baaken haben dankenswerterweise sofort auf den CDU-Vorschlag reagiert und es gibt folgende Regelung:

  1. Den Heimatvereinen in den Ortschaften (Winnekendonk, Twisteden, Wetten, Kervenheim) werden Säcke in ausreichender Anzahl zur Verfügung gestellt.
  2. In Kevelaer-Mitte können sich Interessierte nach vorheriger telefonischer Anmeldung (02832-122901) beim Betriebshof auf dem Rosenbroecksweg 82 in Kevelaer Bewässerungssäcke abholen. Dort wird auch die Handhabung erklärt.

Selbstverständlich kann auch die Patenschaft für bereits angebrachte Säcke übernommen werden.