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Wer in Kevelaers Nordwesten zwischen Egmontstraße und Windmühlenstraße unterwegs ist, der reibt sich mitunter die Augen. Große Teile der Straßenzüge Blumenstraße, Broeckhof, Drissenpass, Bachstraße und Mittelstraße gehören zwar schon seit Jahrzehnten zum Kevelaerer Verkehrsnetz und erschließen ein großes Wohngebiet und zahlreiche öffentlichen Einrichtungen wie den Kindergarten am Broeckhof, die Hubertusschule und die Evangelische Kirche, doch trotz hohen Verkehrsdrucks, befinden sie sich noch immer im Zustand einer Baustraße und werden damit dem Anspruch an ein modernes und sicheres Verkehrswegenetz längst nicht mehr gerecht.

Wer sich vor Ort umschaut, sieht einfache Fahrbahnen ohne ausgebaute Park- und Fußgängerbereiche. Das stellt Anwohner und Verkehrsteilnehmer vor gravierende Probleme, zumal seit dem Ausbau des Kreisverkehrs auf der Egmontstraße/Wember Straße der Verkehrsfluss über die Blumenstraße und die angrenzenden Straßen deutlich angestiegen ist und nach Wahrnehmung der Anwohner hier Geschwindigkeiten gefahren werden, die bei weitem nicht angemessen sind. Zwar wurde ein Teil der Straßen bereits als Tempo 30-Zone ausgewiesen, doch diese Maßnahme allein ist unzureichend. Gerade der Bereich um den Kindergarten am Broeckhof bedarf des besonderen Schutzes, aber auch der Schulweg für die Kinder, die die Hubertusschule besuchen, muss besser gesichert werden.

Es ist unverkennbar Handlungsbedarf vorhanden, und so hat der CDU-Stadtverband die Initiative ergriffen und über die CDU-Fraktion den Antrag an den Rat gestellt, die genannten fünf Straßen auszubauen. Um die akuten Probleme zu mildern, sollen als Sofortmaßnahmen bis zur Fertigstellung der Straßen verkehrslenkende und -beruhigende Mittel eingesetzt. So ist z.B. die Einsetzung von Bodenschwellen und die gezielte Einrichtung von Parkverbotszonen zur Verbesserung der Sichtverhältnisse an Einmündungen und Engpässen zu prüfen. Die erste Straße, die in Angriff genommen wird, ist die Blumenstraße, da hier der Verkehrsdruck und die Sicherheitsprobleme am drängendsten sind.